Studium & Ausbildung - Make Apotheken Great Again [Stand: 15.09.25]

  • Wieso nicht wie in anderen Studien Bachelor und Master?
  • Wenn Apotheker ohne Fortbildung keinen Medikationscheck als pharmazeutische Dienstleistung anbieten dürfen, offenbart dies den Reformbedarf.
  • Wenn die PKA-Prüfung INKO und Blutdruckmessung umfasst, obwohl INKO aus den Apotheken verschwindet und PKA keine Blutdruckmessung als pharmazeutische Dienstleistung durchführen dürfen, offenbart dies den Reformbedarf.
  • Für die ApprO war bereits eine Einigung verkündet worden, wobei eine Zustimmung der Studenten anscheinend gar nicht vorlag. Dies bedürfte noch der Aufklärung und Aufarbeitung.
  • Möglichkeit der Verifizierung von Approbationen und Zeugnissen durch eine online-Datenbank ist dringend erforderlich: Es fehlt eine Verifizierungsmöglichkeit sowohl für inländische als auch für ausländische Abschlüsse
    Vorschläge:
  • Verlängerung um 1 Semester und den Kammerunterricht des praktischen Jahres in das Semester aufnehmen, PJ auf 3 Monate verkürzen und in die Semesterferien zwischen 2. Examen und letztem (neuem) Semester legen: Trotz Verlängerug des Studium ergäbe sich eine Verkürzung um ein halbes Jahr, d.h. Approbierte kämen früher auf den Arbeitsmarkt mit früheren Verdienstmöglichkeiten und weniger Unter-Mindestlohn-Arbeitskräfte in Apotheken. Zudem könnten zugereiste Apotheker den wichtigen Stoff dadurch didaktisch vermittelt bekommen, ohne auf ein Selbststudium angewiesen zu sein. Zudem würden die Apothekenkammern vom Kammerunterricht entlastet.
  • Eine Entschlackung des Studiums wäre alleine durch Entfernung überholter Inhalte möglich. Bei Streichung z.B. der Rezeptursubstanzprüfung in Apotheken oder Umstellung auf NIR könnte z.B. die nasschemische Analytik entfallen. Zudem scheinen ausländische, hier anerkannte Studiengänge einige Inhalte nicht aufzuweisen - bei Abgleich wäre die Sinnhaftigkeit dieser Module zu hinterfragen.
  • PTA: Verkürzung des Praktikums ebenfalls auf 3 Monate
  • Zusätzlich müsste Impfen und die Inhalte der pharmazeutischen Dienstleistungen bereits im Studium/ Ausbildung vermittelt werden
  • Bei zunehmender Übernahme ärztlicher Aufgaben könnte auch ein gemeinsames Grundstudium für alle heilberuflichen Studiengänge wie in anderen Ländern sinnvoll sein


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